Generalversammlung arbeit plus NÖ 2026

Mit einer riesigen, liebevoll belegten Breze – vorbereitet vom arbeit plus NÖ Mitglied LIMA Frauenprojekt – konnten sich die rund 20 Teilnehmenden bei der Generalversammlung des gemeinnützigen Vereins arbeit plus – Soziale Unternehmen NÖ bei GESA in St. Pölten nicht nur kulinarisch, sondern auch symbolisch stärken: ein Zeichen für Zusammenhalt, Teilen und das, was das Netzwerk ausmacht!

Am 23. April 2026 standen neben Rückblick, Beschlüssen und Ausblick vor allem der intensive Austausch der Geschäftsführer:innen und Projektleiter:innen im Mittelpunkt.

Rückblick

Das Jahr 2025 war geprägt von vielfältigen Aktivitäten im Netzwerk: Fachtreffen, Weiterbildungsangebote, Projekte wie die „digitale Werkzeugkiste plus“ sowie umfassende Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung mit zentralen Partner:innen. Insgesamt wurden im Netzwerk Sozialer Unternehmen über 12.800 Personen beraten und zahlreiche Beschäftigungs- und Qualifizierungsangebote umgesetzt.

Im Rahmen der Generalversammlung wurden zentrale Beschlüsse einstimmig gefasst – darunter der Finanzabschluss 2025, das Budget 2026 sowie die Entlastung des Vorstands. Auch personelle Veränderungen und die Aufnahme eines neuen Mitglieds (CarBiz) wurden beschlossen.

Austausch im Netzwerk: Herausforderungen klar benannt

Im Austausch wurde deutlich, dass viele Soziale Unternehmen aktuell unter starkem Druck stehen. Unsichere Budgetentwicklungen, steigende Anforderungen und knappe Ressourcen erschweren die strategische Planung zunehmend. Themen wie Zielgruppenveränderungen, die Erreichung von Kennzahlen, Qualitätssicherung und passende Organisationsformen beschäftigen die Betriebe intensiv.

Gleichzeitig wurde der Bedarf nach konkreten Lösungen klar formuliert: mehr Planungssicherheit, Ansätze zum Bürokratieabbau sowie Modelle zur Vorfinanzierung. Auch ein verstärkter Austausch – insbesondere über Bundesländergrenzen hinweg – wurde als zentral erachtet.

Stärke im Netzwerk

Neben den Herausforderungen wurde auch sichtbar, wie viel Kompetenz und Erfahrung im Netzwerk vorhanden ist: hohe Flexibilität, Resilienz und langjährige Expertise prägen die Arbeit der Mitgliedsorganisationen.

Gerade dieser Zusammenhalt und die gemeinsame Lösungsorientierung wurden als zentrale Grundlage gesehen, um auch künftig tragfähige Antworten auf die aktuellen Herausforderungen zu entwickeln.

Ausblick 2026

Für das Jahr 2026 stehen unter anderem die Weiterentwicklung von Projekten, zusätzliche Weiterbildungsangebote (u. a. zu KI und neuen Arbeitsmarktanforderungen), die Implementierung von QUASI sowie die Weiterarbeit am Leitbild im Fokus. Zudem bereitet sich das Netzwerk auf ein besonderes Jubiläum vor: 30 Jahre arbeit plus NÖ!

Riesenbreze von LIMA Frauenprojekt