20.000-mal Würde: Gute Arbeit auch für Ältere

Im zweiten Halbjahr fand die Pilotphase zur sogenannten „Beschäftigungsaktion 20.000“ statt. Langzeitarbeitslose Menschen über 50 Jahre, die trotz Konjunkturaufschwung aufgrund ihres Alters keine Einstellung fanden, bekamen öffentlich finanzierte, gemeinnützige Jobs.

Eine der ersten Maßnahmen der neuen Bundesregierung war die sofortige Aussetzung dieses Programms. Bis dahin konnte aber über mehrere Monate vorgezeigt werden, wie solche Beschäftigungsverhältnisse funktionieren und welche Bedeutung das für die betroffenen Menschen und die Gesellschaft haben kann.

Eine wichtige Rolle spielen in diesem Zusammenhang so genannte „Soziale Unternehmen“. Bei einer allfälligen Wiederaufnahme des Programms können sie wertvolle Expertise und jahrzehntelange Erfahrung einbringen. Viele Fragen, die in der Debatte um Einführung und Abschaffung der „Beschäftigungsaktion 20.000“ diskutiert wurden, hat die Geschichte der Sozialen Unternehmen bereits beantwortet.

Dieses Papier ist mit der inhaltlichen Beratung von „Arbeit Plus“, dem Netzwerk Sozialer Unternehmen in Österreich, entstanden.

Maria Maltschnig, Karl-Renner-Institut